Yoga bedeutet verbinden...

... zum Beispiel Körper, Geist und Atem. Das klingt einfach, erweist sich aber im Alltag oft als grosse Herausforderung. Werden wir doch von klein auf dazu angehalten, unserem Bauchgefühl keinen oder nur wenig Glauben zu schenken und dafür aber die Argumente, die unser kognitives Denken uns liefert, überzubewerten. Durch die vielen Einflüsse, die dauernd von aussen auf uns einprasseln, wird das "in der eigenen Mitte Ruhen" zu einem schier unmöglichen Unterfangen. Das Praktizieren von Yoga kann uns dabei unterstützen, Schritt für Schritt wieder zurückzufinden zu einer achtsamen Selbstwahrnehmung: Was fühle ich? Wie denke ich? Wie handle ich? Sie ist der erste Schritt in die Richtung einer gewünschten Veränderung. Ausserdem kann diese Methode zur Erkenntnis führen, dass "im Gleichgewicht sein" ein dynamischer und lustvoller Prozess sein kann, den wir selber gestalten und zu grossen Teilen beeinflussen können.

 

Kleine Übung für den Alltag: Probier mal aus, während eines Gesprächs mit einem Gegenüber a) deinen Stirnraum und deinen Kiefer zu entspannen, b) deine Herzgegend, deinen Brustraum zu spüren, c) zwischendurch tief in den Bauch zu atmen. Forsche selber weiter!